Rund 70 Gäste aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und der Spitex-Welt kamen bei Spitex Zürich zusammen, um über die Zukunft der Gesundheitsversorgung zu diskutieren. Im Zentrum stand die Frage, wie die beteiligten Organisationen die zunehmend ambulante Versorgung gemeinsam gestalten und welche Rolle Spitex Zürich dabei übernimmt.
Wie verändert sich die Gesundheitsversorgung? Was bedeutet diese Entwicklung für Spitex Zürich? Und wie arbeiten die beteiligten Organisationen künftig noch enger zusammen? Diesen Fragen widmete sich der Anlass «Ciao & Salut» von Spitex Zürich.
Ursula Enz und Markus Knauss, Co-Präsidium des Verwaltungsrats, eröffneten den Abend. Sie blickten auf die Entwicklung von Spitex Zürich in den vergangenen Jahren zurück. Zugleich formulierten sie den Anspruch für die Zukunft: Spitex Zürich will den Wandel der Gesundheitsversorgung aktiv mitgestalten.
Versorgung braucht starke Partnerschaften
Stadtrat Andreas Hauri, Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements der Stadt Zürich, erläuterte die Rolle von Spitex Zürich aus Sicht der Stadt. Als Partnerin der Altersstrategie 2035 trägt Spitex Zürich dazu bei, dass Menschen möglichst lange selbstbestimmt zu Hause leben.
Thomas Heiniger, Präsident von Spitex Schweiz, richtete den Blick auf die gesamte Schweiz. In seinem Referat «Spitex morgen und übermorgen» erläuterte er die Entwicklungen, die die ambulante Versorgung prägen. Zudem zeigte er, welche Bedeutung der Spitex künftig im Gesundheitswesen zukommt.
Marc Widmer, Direktor Stadtspital Zürich, sprach über den Übergang vom Spital nach Hause. Sein Referat «Vom Spital wieder nach Hause: Versorgung gemeinsam denken» zeigte, wie wichtig die Zusammenarbeit an dieser Schnittstelle ist.
Für einen musikalischen Perspektivenwechsel sorgte die Pianistin Beata Wetli. Sie spielte Werke von George Gershwin und Frédéric Chopin und führte die Gäste persönlich in die Stücke ein.
Rückblick und Aufbruch
Der Anlass verband Rückblick und Aufbruch. Markus Reck blickte als ehemaliger CEO aus persönlicher Sicht auf seine Zeit bei Spitex Zürich zurück. Danach richtete der neue CEO Manfred S. Hertach den Blick nach vorn. In seinem Beitrag «Die nächste Etappe für Spitex Zürich» skizzierte er die Zukunft.
Spitex Zürich ist mit rund 1’500 Mitarbeitenden, 20 Standorten und rund 10’000 Kundinnen und Kunden fest in der Stadt Zürich verankert. Um die Versorgung weiterzuentwickeln, arbeitet die Organisation eng mit der Stadt, Spitälern, Fachorganisationen und weiteren Partnerinnen und Partnern zusammen.
Vernetzung als Teil des Auftrags
Neben den Referaten bot der Abend Raum für persönliche Gespräche und neue Kontakte. Die rund 70 Gäste nutzten diese Gelegenheit zum Austausch. Damit unterstrich «Ciao & Salut» ein zentrales Verständnis von Spitex Zürich: Eine gute Gesundheitsversorgung entsteht, wenn Organisationen ihr Wissen verbinden und gemeinsam Verantwortung übernehmen.