Wie können Daten dazu beitragen, Spitex Zürich besser zu steuern und weiterzuentwickeln? Dieser Frage gingen Ljiljana Vukelja und Stefan von Büren am Nationalen Spitex-Kongress in Bern nach.
Unter dem Titel «Warum Business Intelligence in der Spitex mit dem Warum beginnt» zeigten die beiden Business-Intelligence-Spezialistinnen und -Spezialisten von Spitex Zürich, weshalb Datenanalyse nicht mit einem Werkzeug oder einer Kennzahl beginnen sollte. Entscheidend ist zuerst die Frage: Warum erheben und nutzen wir bestimmte Daten?
Von der Excel-Liste zum GIS-Modell
Ein Beispiel dafür ist die sogenannte Strassenliste von Spitex Zürich. Sie definiert, welches der rund 60 Teams für welche Strassen in der Stadt Zürich zuständig ist.
Die Grundlage dafür war lange eine Excel-Liste, die mit zunehmenden Veränderungen immer schwieriger aktuell zu halten war. Das BI-Team entwickelte daraus ein GIS-Modell. Dafür nutzt es unter anderem offene Daten der Stadt Zürich.
Heute lassen sich Zuständigkeiten räumlich abbilden und Veränderungen systematisch nachvollziehen. Damit entsteht eine verlässliche Datenbasis für die Zuteilung von Standorten und Teams.
Daten schaffen gemeinsamen Boden
Davon profitiert nicht nur Spitex Zürich intern. Verlässliche Daten erleichtern auch die Berichterstattung gegenüber der Stadt Zürich sowie den Austausch mit Partnerorganisationen wie Schweizerischem Roten Kreuz, Ärztefon oder Stadtspital Zürich.
Das Beispiel zeigt: Business Intelligence bedeutet nicht, möglichst viele Daten zu sammeln. Entscheidend ist, mit den richtigen Daten eine konkrete Frage zu beantworten.
Das Fazit von Ljiljana Vukelja und Stefan von Büren: Gute Business Intelligence beginnt nicht beim Werkzeug, sondern beim «Warum».